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Besonders im Herbst und Winter wird immer wieder von Vitaminen, deren Haushalt und deren Mangel gesprochen. Nahrungsergänzungen und kleine oder größere Pillchen, die eine optimale Versorgung versprechen, bekommt man in jedem Supermarkt. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, um seinen Vitaminhaushalt zu decken: es fehlt nämlich nicht an leckeren Rezepten für eine vitaminreiche Herbstküche.

Was davon  ist wirklich sinnvoll? Richtig essen, gesund und vital leben wir alle wollen nichts anderes. Gesund sein und bleiben ist für viele eine Vorstellung, der sie nachjagen, und das über viele Jahre um am Ende enttäuscht festzustellen, dass sie sich so sehr bemüht haben und irgendwie doch kein passables Ergebnis erreicht haben.

Vitamine – in ihrem Namen steckt das  lateinische Wort “vita”, weil Vitamine für das Leben unersetzbar, essentiell sind. Der menschliche Körper ist nicht fähig alle Vitamine selbstständig herzustellen, sondern ist auf die Zufuhr durch Nahrungsmittel  angewiesen – und das immer wieder, Tag  für Tag.

Man kann keine Vitamine auf Vorrat essen. Nur die Vitamine K und D kann der Mensch selbst herstellen. Vitamin D entsteht im menschlichen Körper mit Hilfe von Sonnenlicht. Vitamin K wird von Bakterien  im Darm gebildet. Daher ist ein gesunder Darm so wichtig. In meinem Video habe ich auch über dieses Thema gesprochen.

Was die wenigsten wissen: Es gibt Provitamine und Vitamine. Provitamine sind eine Vorstufe der  Vitamine. Sie werden im Körper in die  entsprechenden Vitamine umgewandelt. Das bekannteste Beispiel dafür ist das Beta- Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird.

Obst und Gemüse sind die wichtigsten Quellen für den Vitaminhaushalt und gehören daher in der Lebensmittel-pyramide ganz nach unten in den breiten, ersten Balken (fälschlicherweise stehen dort oft Getreideprodukte). Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den Verzehr von fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag, wobei eine Portion ungefähr eine Handvoll darstellt.

Doch nicht nur Obst und Gemüse sind für den Vitaminhaushalt wichtig. Entscheidende Lieferanten sind auch Kräuter, Milch- und Getreideprodukte.

In Deutschland sind die meisten Menschen sehr gut ernährt, zu gut sogar. Dennoch haben 70% der Bevölkerung in bestimmten Bereichen Vitaminmangel. Denn ein regelmäßiger Verzehr von Obst und  Gemüse ist eher zur Seltenheit, als zur  Regel geworden.  Der Vitaminhaushalt hängt von individuellen Faktoren ab.

Eine einseitige Ernährung, Infekte, Alkoholmissbrauch oder bestimmte Medikamente können zu einer Unterversor- gung führen. Besonders Menschen in stressigen Berufen, Schwangere und passionierte Sportler müssen auf eine optimale Versorgung achten.

Die Meinungen gehen hier sehr weit auseinander. Oft heißt es im Volksmund: “Ich nehme die Tabletten, kann ja nicht schaden!” Aber das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Vor allem fettlösliche Vitamine können durchaus schädlich sein. Daher ist  besonders bei der Einnahme von Vitamin A, D, E und K Vorsicht geboten. Diese Vitamine werden im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen vom Körper gespeichert. Wer zu viel von ihnen einnimmt, riskiert gesundheitliche Schäden.

Ein Überschuss an wasserlöslichen Vitaminen wird mit dem Urin ausgeschieden. Daher ist hier die  Gefahr einer Überdosierung nicht gegeben. Trotzdem sollten auch diese Vitamine mit Bedacht eingenommen werden. Vitamine sind im menschlichen Körper an zahlreichen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Energiegewinnung, Zellenaufbau, Augen, Nerven und Immunsystem – Vitamine sind in unserem ganzen  Körper aktiv. Und je besser funktionier Ihren Stoffwechsel, desto besser kann den Körper die Vitamine verarbeiten. Dazu gibt es hier Video.

So unterschiedlich sie sind, so  unterschiedlich sind auch ihre Funktionen im menschlichen Körper. Einige von ihnen sind zum Beispiel am Gleichgewicht von Körperflüssigkeiten oder am Bau von Zähnen und Knochen beteiligt. Dementsprechend sind Vitamine und damit eine ausgewogene Ernährung unersetzbar für den Körper.

Dein Leben in Bewegung!

Herzliche Grüße
Svitlana Karp